Ort: Musikschule Leverkusen, Friedrich-Ebert-Straße 41
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr
Einlass: 17.30 Uhr
Ort: Turnhalle der Lebenshilfe-Wohnstätte für Menschen mit einer geistigen Behinderung, Stegerwaldstraße 4
51373 Leverkusen
Zeit: 17.00 Uhr
Ort: Besprechungsraum im Dezernat III der Stadtverwal-
tung Leverkusen, 4. Etage, in der Miselohestraße 4
Zeit: 17.00 Uhr
Pfarrer Christoph Engels
Ein besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Christoph Engels für die ausgezeichnete Moderation und den beiden Referenten, Herrn
Dr. Werner Schlummer vom Department Heilpädagogik und Rehabilitation der Universität zu Köln und Herrn Ulrich Niehoff vom Bundesverband Lebenshilfe e.V. aus Marburg für die sachkundige Unterstützung.
Herr Dr. Werner Schlummer und Herr Ulrich Niehoff erwähnten aus-
drücklich die bisher im Projekt erreichten Wirkungen und ermun-
terten zur konsequenten Fortsetzung der Wirkungszielerreichung.
Es sei bereits „sehr viel“ erreicht worden. Mit Blick auf bisher nicht erreichte Wirkungsziele sei das Glas „nicht halb leer, sondern mehr als halb voll“. Frau Eleonore Schiefer von dem Freiwilligenzentrum LUPE betonte das Erreichte und empfahl „Mut und Langmut“ für die weitere Vorgehensweise.
Die Ergebnisse des bisherigen Projektverlaufs werden von Herrn Martin Hartmann von der Lebenshilfe
Leverkusen e.V. dargelegt.
Sämtliche Aktivitäten wurden auf Grundlage einer Bedarfsermittlung unter dem Aspekt der Wirkungsorientierten Steuerung organisiert, durchgeführt und analysiert.
Die Akteure des Teams Leverkusen haben durch ihr Engagement Maßnahmen ermöglicht, die es ohne dieses Projekt nicht gegeben hätte. Zusätzlichen Schwung ergab Anfang 2006 die Zusammenlegung der Stadtteilteams zu einer Projektgruppe. Zu einzelnen Themen wurden Untergruppen gebildet.
Nach etlichen Tagen mit Wolken und Regen scheint heute endlich die Sonne. Das richtige Wetter eigentlich, um im Garten zu arbeiten oder eine Fahrradtour zu unternehmen. In der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Leverkusen-Rheindorf wird an diesem Morgen bereits gearbeitet. Auf einem Infotisch liegen Tagesabläufe und Einladungen zum Projektforum aus, zwei Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe kontrollieren noch einmal Teilnehmerliste und Namens-
schilder.
Zum zweiten Mal tritt an diesem Tag die Lenkungsgruppe des Projektes zusammen, in der sich die Vertreter zahlreicher Interessensgruppen engagieren: Rat und Verwaltung der Stadt Leverkusen, Caritasverband und Diakonisches Werk, Wohn- und Werkstätten sowie Mitglieder der Eltern-, Angehörigen und Betreuerbeiräte und Heimbeiräte sowie der Landschaftsverband Rheinland. Zahlreiche Freiwilligen- organisationen beteiligen sich, wie z.B. das Freiwilligenzentrum Lupe, der Sozialdienst katholischer Frauen und der Sportbund Leverkusen. Schließlich werden Vertreter des Projektträgers,
der Lebenshilfe Leverkusen, und der JSB Beratungsgesellschaft
an Bord sein.
Der Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen, Ernst Küchler, eröffnete am Samstag das 1. Projektforum des „Bundesmodell- projektes zur wirkungsorientierten Steuerung im Bereich bürger- schaftlichen Engagements für Menschen mit Behinderungen“.
Im Plenum und in verschiedenen Arbeitsgruppen stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheidenden Fragen: Welche Zielgruppen wollen wir erreichen? Welche Nahziele haben wir? Um welche Fernziele geht es uns? Dazu zogen sich die beiden Projekt- Teams Manfort-Wiesdorf und Opladen in Arbeitsgruppen zurück.
Die Ergebnisse können Sie bald unter Bausteine > Team Manfort-Wiesdorf oder Bausteine > Team Opladen nachlesen!
Ich wollte als Zuschau-
erin beobachten, welche zusätzlichen Angebote für meine Schülerinnen und Schüler wohl durch mehr bürgerschaftliches Engagement in der Behindertenhilfe erreicht werden können. Ich habe den Bearbeitungs-
stand und die Methode verstanden: Jetzt will ich mich mit den vielen Anregungen zurückzie-
hen und das alles noch einmal reflektieren.

Ich finde, dass wir gut gearbeitet haben und dass wir viel erreicht haben. Ich finde also, es hat sich gelohnt. Das Projekt möchte ich je-
doch erst dann bewer-
ten, wenn etwas passiert ist. Ich finde die Vorge-
hensweise ungewöhnlich und sicherlich gewöh-
nungsbedürftig. Es darf nichts Dogmatisches daraus werden, aber sicherlich ist es gut, sich erst einmal über die Ziele klar zu werden.

Nur wer selbst überzeugt ist, kann andere über-
zeugen. Also versuche ich, mein eigenes Han-
deln erstmal „wirkungs-
orientiert“ auszurichten, eingefahrene Denk- und Arbeits- strukturen bewusst zu verändern und dann mit eigenem Beispiel für das System zu werben.
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