Ort: Musikschule Leverkusen, Friedrich-Ebert-Straße 41
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr
Einlass: 17.30 Uhr
Ort: Turnhalle der Lebenshilfe-Wohnstätte für Menschen mit einer geistigen Behinderung, Stegerwaldstraße 4
51373 Leverkusen
Zeit: 17.00 Uhr
Ort: Besprechungsraum im Dezernat III der Stadtverwal-
tung Leverkusen, 4. Etage, in der Miselohestraße 4
Zeit: 17.00 Uhr
ein aktiver Sportler, die Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom und eine Integrationskindergärtnerin formulieren zusammen, dass behin- derte Kinder an Sport-Angeboten selbstverständlich teilnehmen sollen. Eine bürgerschaftlich interessierte Lehrerin lässt mit einem älteren geistig behinderten Mann und der Leiterin eines Wohnheims das Stichwort „gesellschaftliche Teilhabe“ konkret werden: „Selbst Kleidung kaufen können; ins Kino gehen; sonntags den Gottesdienst besuchen“. So wirkungsorientiert arbeiteten Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen und Sichtweisen beim ersten Forum vom „Team Leverkusen – für mehr Freiwilligkeit in der Behinderten- hilfe“ im April.
Rund sechzig Männer und Frauen waren bei herrlichem Sonnen- schein in die dunkle Kühle in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule gekommen. Sie formulierten Wirkungsziele, entwickelten in Arbeitsgruppen Handlungsfelder und verabredeten sich gleich vor Ort zu ihren nächsten Treffen. Das Projektforum hat gezeigt, was möglich ist: Wirkungsorientierung kann Menschen begeistern und auf einen innovativen Weg führen. In den Pausen, während des gemeinsamen Mittagessens – die Gespräche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Projekte, über ihre Ziele, über Wirkungen rissen nicht ab.
Soviel Begeisterung und Tatendrang hat uns überzeugt: Wir sind auf dem richtigen Weg! Und dieser Weg führt die Stadt Leverkusen, die Lebenshilfe und alle anderen, die sich im Bereich Behindertenhilfe haupt- oder ehrenamtlich engagieren auf Erfolgskurs.
Ein Beleg ist das Finale der Fußball-WM 2006 der Menschen mit Behinderungen in Leverkusen: Am 16. September werden die Finalisten in der BayArena um den Weltmeister-Titel spielen, und in der Wilhelm-Dopatka-Halle in Leverkusen findet am selben Tag die Abschlussfeier statt.
Viele Menschen weltweit werden dann nach Leverkusen blicken. Wir wollen diese Öffentlichkeit nutzen und Wirkungen präsentieren. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor uns. Wenn wir sie mit derselben Begeisterung wie bisher angehen, dürfen wir uns auf das Ergebnis freuen.
Weiterhin viel Teamgeist wünschen bis dahin
Eva Lux, Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Leverkusen e.V. und Projektleiterin und Frank Stein, Dezernent für Bürger, Umwelt und Soziales der Stadt Leverkusen

Ich arbeite hier in der Buchbinderei: Ich falte Mappen und öse sie – darin bin ich geschickt. Zum Projekt geht mir vieles durch den Kopf, ich bin gespannt. Ich glaube, wir brauchen Leute für Leute, die Unterstützung brauchen, z.B. in der Freizeit. Ich wünsche viel Erfolg!

Nur wer selbst überzeugt ist, kann andere über-
zeugen. Also versuche ich, mein eigenes Han-
deln erstmal „wirkungs-
orientiert“ auszurichten, eingefahrene Denk- und Arbeits- strukturen bewusst zu verändern und dann mit eigenem Beispiel für das System zu werben.
Die Ansätze finde ich prima! Auch ich wollte mich erst einmal über die Ideen informieren, und vieles, was heute besprochen wurde, hat es ja vereinzelt und isoliert schon einmal gegeben. Ich wünsche mir allerdings, dass sich noch mehr Bürger, die nicht aus dem Umfeld von Behinderten kom-
men, in der Behinder-
tenhilfe engagieren. Ich sehe einen guten Weg in der persönlichen Ansprache, wie z.B. durch Herrn Stein.
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