Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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12. Oktober 2007

Herbstparty mit Live-Musik von DREAM

Ort: Musikschule Leverkusen, Friedrich-Ebert-Straße 41
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr
Einlass: 17.30 Uhr

19. September 2007

Sitzung des Teams Leverkusen

Ort: Turnhalle der Lebenshilfe-Wohnstätte für Menschen mit einer geistigen Behinderung, Stegerwaldstraße 4
51373 Leverkusen
Zeit: 17.00 Uhr

10. September 2007

Sitzung des Teams Leverkusen

Ort: Besprechungsraum im Dezernat III der Stadtverwal-
tung Leverkusen, 4. Etage, in der Miselohestraße 4
Zeit: 17.00 Uhr

Flyer Ehrenamt

Flyer Ehrenamt
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Das 1. Projektforum

Samstag, 23. April 2005. Nach etlichen Tagen mit Wolken und Regen scheint heute endlich die Sonne. Das richtige Wetter eigentlich, um im Garten zu arbeiten oder eine Fahrradtour zu unternehmen. In der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Leverkusen-Rheindorf wird an diesem Morgen bereits gearbeitet. Auf einem Infotisch liegen Tages- abläufe und Einladungen zum Projektforum aus, zwei Mitarbeiter- innen der Lebenshilfe kontrollieren noch einmal Teilnehmerliste und Namensschilder.

Die Gesichter der Projektleitung sind angespannt: Ob bei diesem herrlichen Wetter auch alle angemeldeten Teilnehmer kommen? Das Thema Wirkungsorientierung ist (noch) abstrakt – können wir den vielen Leuten, die heute im Forum sitzen, verständlich machen, worum es dabei geht? Es haben sich so viele unterschiedliche Interessenten angemeldet: Werden sie alle an einem Strang ziehen?

Ziel des heutigen Projektsforums ist es, die Umsetzung des Projek- tes „Impulse für generationenübergreifendes bürgerschaftliches Engagement durch Wirkungsorientierte Steuerung“ in Manfort/ Wiesdorf und Opladen anzustoßen: akteurs- und stadtteilübergrei- fend, öffentlichkeitswirksam, inhaltlich und organisatorisch. Am Ende der Veranstaltung ist klar: Das Ziel wurde erreicht, die Erwar- tungen übertroffen.

Rund sechzig Interessierte, darunter auch eine Gruppe Männer und Frauen mit geistiger Behinderung, vor allem aber bürgerschaftlich Aktive aus Leverkusen, sind an diesem Tag gekommen und geblieben. Oberbürgermeister Ernst Küchler eröffnet das Forum, Sozialdezer-
nent Frank Stein und Projektleiterin Eva Lux folgen mit Impulsrefera-
ten, in denen sie die Ziele des Projektes darstellen. „In Leverkusen haben wir Mutige und viele Menschen, die etwas tun und bewegen wollen“, betonen Dezernent Stein und Projektleiterin Lux. Anschließend stellen Dr. Jan Schröder und Elisabeth Goos-Wille von der JSB Beratungsgesellschaft den Tagesablauf vor und erläu- tern, wie Wirkungsorientierung dabei helfen kann, die Projektziele Wirklichkeit werden zu lassen.

Und das Publikum? Hörte aufmerksam zu! Und dass sie verstanden haben, was auf dem Podium erklärt wurde, zeigt sich nach rund zwanzig Minuten in der Kleingruppenarbeit: „Welche Stichpunkte fallen Ihnen spontan zu den Zielgruppen ein?“, so der Arbeits- auftrag.

Alle Beteiligten diskutieren intensiv Ideen zu „ihren“ ZielgruppenDie leeren Metaplanwände im Raum füllen sich rasch mit bunten Karten, wirken wie „Innovations-
zellen“, so eine Teil- nehmerin später. Von „Selbstständig Einkau-
fen gehen“ bis zur Forderung „Bürgerschaftliches Engagement als Schulfach“ gibt es viele Ideen, Anregungen und Impulse. Eine junge Frau mit geistiger Behinderung möchte „Begleitung beim Kirchgang, beim Theater- besuch“, eine Mutter wünscht sich „Aktivitäten ohne den Angehörigen mit geisti-
ger Behinderung“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verabschie-
den sich angeregt plaudernd in die Mittagspause.

Alle Beteiligten diskutieren intensiv Ideen zu „ihren“ ZielgruppenAnschließend wird in drei Arbeits-
gruppen weiter gearbeitet. Die Teams konzentrieren sich auf bestimmte Personengruppen [siehe Infokasten] und orientieren sich daran, dass bürgerschaftlich engagierte Menschen Anerken- nung und das Gefühl von Zugehö-
rigkeit und Selbstbestimmung erfahren. „Welche Wirkungen wollen wir 2006 erreicht haben, welche bei Projektende 2007?“, so die Fragen, mit denen die Gruppen intensiv arbeiten.

Als alle am Nachmittag wieder im Plenum zusammenkommen, können sich die Ergebnisse sehen lassen: Beide Teams haben konkrete Personengruppen definiert, Wirkungsziele für das nächste und das übernächste Jahr erarbeitet und sich auf Termine für die nächsten Treffen geeinigt.

Gegen 16 Uhr gehen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auseinan- der. Noch immer scheint die Sonne: Es wäre bestimmt eine herr- liche Fahrradtour geworden. Trotzdem bedauert keiner, den Tag auf dem 1. Projektforum in der Käthe-Kollwitz-Schule verbracht zu haben. Es hat sich gelohnt: für Leverkusen, für die Behinderten- hilfe und für alle, die sich in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen engagieren wollen.

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Menschen & Meinungen

Frau Eleonore Schiefer

Freiwilligenzentrum LUPE

Der Fachtag hat mir sehr gut gefallen, die Inputs und die Moderation waren lebhaft und an-
schaulich. Auch wenn die Rückmeldungen zu den Maßnahmen gelegent-
lich weniger zahlreich wie erhofft waren, müssen wir immer am Ball blei-
ben, neue wirkungsori-
entierte Aktivitäten planen und zielgerichtet neue Möglichkeiten erschließen.

Dr. Burkhard Werden

Dr. Burkhard Werden

Mitglied im Eltern-, Angehörigen- und Betreuer-Beirat (EABB) der Caritas-Wohnstätte Haus Maurinus

Alle Aktivitäten, die sich um das Wohl geistig behinderter Menschen drehen, finden meine Beachtung. Durch mein Engagement möchte ich mehr Akzeptanz für den EABB erreichen. Ich wünsche dem Projekt, dass wir konkrete Ziele mit erkennbarem Nut-
zen finden, uns nicht verzetteln, und dass es möglichst wenig Geran-
gel um die besten Plät-
ze für die Institutionen gibt!

Frau Ute Kommoß

Stadt Leverkusen, Ansprechpartnerin im Sozialdezernat

Heute habe ich etwas dazugelernt und ich finde es spannend, Impulse aus der Vision der Inklusion für das Modellprojekt nutzen und weiterentwickeln zu können. Interessant war auch der Blick auf die Öffentlichkeitsarbeit - differenziert dargelegt in ihrer verstärkenden Wirkung für das bürger-
schaftliche Engagement.


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