Ort: Musikschule Leverkusen, Friedrich-Ebert-Straße 41
Zeit: 18.00 - 21.00 Uhr
Einlass: 17.30 Uhr
Ort: Turnhalle der Lebenshilfe-Wohnstätte für Menschen mit einer geistigen Behinderung, Stegerwaldstraße 4
51373 Leverkusen
Zeit: 17.00 Uhr
Ort: Besprechungsraum im Dezernat III der Stadtverwal-
tung Leverkusen, 4. Etage, in der Miselohestraße 4
Zeit: 17.00 Uhr
Herr Dr. Werner Schlummer zeigt auf, dass 23 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland ehrenamtlich aktiv sind.
Das entspricht 28% der Bevölkerung oder -statistisch gesehen- einem Anteil von umgerechnet 44.500 Leverkusener Bürger.
Herr Dr. Werner Schlummer
Universität zu Köln
Wege zum Ehrenamt führen über Öffentlichkeitsarbeit zum Ziel. Dabei muss das Instrument Öffentlichkeitsarbeit verstanden und eingesetzt werden können.
Die eigene Darstellung soll eine gute Beziehung zum Leser bzw. zur Zielgruppe aufbauen können. Hier hat ein Paradigmenwechsel von der defizitären Sicht zur Ganzheitlichkeit stattgefunden
Die Öffentlichkeitsarbeit sollte nach dem Prinzip „steter Tropfen höhlt den Stein“ mit einer intensiven Presse- und Medienarbeit kombiniert werden. So kann das Produkt zur Einzigartigkeit geführt werden.
Das kostet Geld und viel Zeit, zudem arbeitet die professionelle Öffentlichkeitsarbeit nach der Devise: „Nicht kleckern, klotzen!“
Öffentlichkeitsarbeiter können:
Zur weiteren Vorgehensweise des Teams Leverkusen gibt Herr Dr. Werner Schlummer folgende Wirkungsorientierte Impulse:

Die „Wirkungsorientierte Steuerung“ kenne ich schon vom Projekt der Leverkusener Altenhilfe her. Ich finde es span- nend, mitzugestalten und für die Menschen mit Behinderungen und die Freiwilligen etwas zu bewirken! Die Lever- kusener Angebote und deren Arbeit an die Öffentlichkeit zu bringen: Das, und die Tatsache, dass sich hier alle Akteure an einen Tisch setzen, sind meine Hauptmotivation. Wenn darüber hinaus noch mehr geschieht: umso besser.

Wir haben die Projekt- idee gemeinsam mit der Lebenshilfe entwickelt, weil wir die ehrenamt- liche Arbeit für und mit Menschen mit Behinde- rungen noch besser un- terstützen wollen. Aus meinem beruflichen, aber auch aus meinen persönlichen Erfahrun- gen weiß ich, dass wir besonders gefordert sind. Als jemand, der das Konzept der Wir- kungsorientierten Steu- erung in der sozialen Arbeit mit entwickelt hat, möchte ich diesen An- satz auch für die ehren- amtliche Arbeit nutzbar machen.

Ich finde, dass wir gut gearbeitet haben und dass wir viel erreicht haben. Ich finde also, es hat sich gelohnt. Das Projekt möchte ich je-
doch erst dann bewer-
ten, wenn etwas passiert ist. Ich finde die Vorge-
hensweise ungewöhnlich und sicherlich gewöh-
nungsbedürftig. Es darf nichts Dogmatisches daraus werden, aber sicherlich ist es gut, sich erst einmal über die Ziele klar zu werden.
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